Ich liebe die Natur, Bewegung und Musik. In all diesen Elementen kann ich mich auf jeder Ebene spüren.
Ich mag es, Räume zu schaffen, die es erlauben, sich hineinzuentspannen und einfach zu sein.
Mich inspirieren Menschen, die bereit sind, unter die Oberfläche zu blicken und den Mut haben, sich in all ihren Facetten zu zeigen und zu leben.
Meine Werte sind Ehrlichkeit, Selbstfürsorge und Gewissenhaftigkeit.
Mein innerer Antrieb ist es, das zu tun, was sich für mich wirklich stimmig anfühlt – Dinge, die ein echtes, körperlich spürbares Ja in mir auslösen.
Mein größter Lehrmeister ist meine Familie. Sie hält mir liebevoll den Spiegel vor und zeigt mir Themen, an denen ich wachsen darf. Sie fordert meine geerdete Präsenz – zu jeder Tageszeit.
Mein Leitsatz: Love it, change it or leave it.
Meine persönliche Geschichte
Beckenbodenfunktionsstörungen wie Inkontinenz, Organsenkungen oder Schmerzen betreffen viele Frauen – und doch wird kaum darüber gesprochen. Selbst im medizinischen Alltag bleiben diese Themen oft unausgesprochen.
Als ich nach der Geburt meiner Zwillinge selbst Inkontinenz erlebte, verstand ich zum ersten Mal auf persönlicher Ebene, was es bedeutet, wenn der eigene Körper nicht mehr verlässlich funktioniert.
Ich konnte nicht darüber sprechen – nicht einmal meiner Gynäkologin erzählte ich, wie belastend meine Situation wirklich war.
Ich suchte Hilfe bei mehreren Physiotherapeutinnen und führte die empfohlenen Übungen auch zu Hause gewissenhaft aus. Doch schon bald wurde mir klar: Training allein reicht nicht aus.
Schwangerschaft und Geburt, körperliche wie emotionale Belastungen, Schlafmangel, Sorgen, Stress und Schmerzen hinterließen tiefe Spuren. Mir wurde bewusst, dass es mehr braucht als reinen Muskelaufbau, um wirklich gesund zu werden.
Nach vielen Tiefpunkten fand ich den Mut, den Blick nach vorn zu richten – und meinen eigenen Weg zu gehen.
Forschung am eigenen Körper
Über Jahre habe ich meinen Körper, meine Gefühle und meine Lebensumstände reflektiert, beobachtet und dokumentiert. Ich stellte mir Fragen wie:
- Was stärkt meinen Beckenboden – und was schwächt ihn?
- Wie wirken Stress, Nachtarbeit, Ernährung oder Erschöpfung auf meine Kontinenz?
- Welche Rolle spielen Geburtserfahrungen, alte Prägungen und unverarbeitete Emotionen?
- Wie kann ich mit Scham umgehen und Vertrauen zurückgewinnen?
- Wie verändert es mich als Frau, wenn ich mich auf meinen Körper nicht verlassen kann?
- Welche Übungen und Gewohnheiten helfen wirklich – auch im vollen Alltag?
- Welche medizinischen und ganzheitlichen Ansätze bringen nachhaltige Verbesserungen?
- Und wie beeinflusst mein Zyklus all diese Prozesse?
Ich habe all das nicht nur gelernt, sondern gelebt.
Seit 25 Jahren arbeite ich in der Pflege – eine Zeit, die mir gezeigt hat, wie viel Kraft in Präsenz, Achtsamkeit und echtem Gesehenwerden liegt.
Aus- und Weiterbildung
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson (seit 2002)
Klinik Diakonissen Linz & Unfallkrankenhaus Linz
Ausbildung zur Kontinenz- und Stomaberaterin
Universität für Weiterbildung
Krems
Weiteres
Im Laufe der Jahre habe ich aus persönlichem Interesse an verschiedenen Seminaren und Workshops teilgenommen, die meine innere Haltung und meine Sicht auf den Menschen geprägt haben. Dazu zählen Kurse zu verbaler Deeskalation, Resilienz und positivem Selbstmanagement sowie diverse Fortbildungen im Bereich Aromapflege, Ernährung, Sexualität und Körperbewusstsein.
Besonders bereichernd waren für mich die Angebote des Instituts für Energiearbeit® in Wien, wo ich mich intensiv mit Prana-Energiearbeit, Wahrnehmung von Energie, psychischer Selbstverteidigung, der Verbindung von Mensch und Natur sowie mit unterschiedlichen Formen der Meditation auseinandergesetzt habe.
Diese vielfältigen Erfahrungen fließen heute nicht im klassischen, fachlichen Sinne in meinen Beruf ein – sie erweitern jedoch meine Perspektive, stärken meine Achtsamkeit und unterstützen mich dabei, Menschen mit Verständnis, Präsenz und Offenheit zu begleiten.